IuM Lernwerk 7 – Informatik und Medienbildung
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Briefing für die Medienwerkstatt

Vorlesetext für Lehrpersonen, Fassung eins vom achtundzwanzigsten Oktober zweitausendsechsundzwanzig. Es liegt keine Audiodatei vor.

Die Medienwerkstatt führt durch fünf Aufgaben in insgesamt zweihundertsiebzig Minuten. Die dritte Aufgabe bekommt neunzig Minuten, die übrigen jeweils fünfundvierzig. Im Zentrum steht eine Schulredaktion: Was zeigen wir, was lassen wir weg, und welche Entscheidung können wir begründen? Die fiktiven Fälle sind bewusst begrenzt. Sie müssen nicht im Internet gesucht oder öffentlich gepostet werden.

Beginnen Sie mit dem tatsächlich vorhandenen Diagnosebefund. Fehlt er, beobachten Sie in den ersten Aufgaben gezielt Belegarbeit und Dateihandlungen. Ein fertiges Diagnosepaket bedeutet noch nicht, dass die Klasse es durchgeführt hat. Zusätzliche Hilfen, die das Zeitfenster übersteigen, gehören ins Jahreskonto.

Die erste Aufgabe trennt Urheber, Plattform, Werbepartner und Publikum. Die zweite unterscheidet Originalbeleg, unabhängige Beobachtung und Wiederholung. Fragen Sie bei allgemeinen Urteilen nach dem konkreten Merkmal und der Grenze des Belegs. Ein auffälliger Beitrag ist nicht automatisch falsch, ein offizieller Absender nicht automatisch richtig.

Die Bildwerkstatt verlangt echte eigene Bearbeitung. Vorher muss der schulische Editorweg funktionieren. Alle planen zwei Absichten, erstellen zwei Varianten, erhalten eine fremde Deutung und überarbeiten eine Variante. Das erneute Öffnen der gespeicherten Dateien gehört zur Aufgabe. Bei einer Unterbrechung nach fünfundvierzig Minuten sind die erste Variante und der Plan für die zweite gesichert. Ein gemeinsames Gerät oder ein Ausfall darf nicht durch einen erfundenen Individualnachweis verdeckt werden.

In der vierten Aufgabe werden Rollen und Aussehensnormen an konstruierten Medienkarten untersucht. Halten Sie die Analyse bei den Darstellungen, nicht bei den Körpern oder Erfahrungen der Klasse. Persönliche Denkpausen in der zweiten und vierten Aufgabe werden weder eingesammelt noch mit einem Erledigt-Haken bewertet. Eine fiktive Alternative steht ohne Begründungspflicht offen.

Die letzte Aufgabe ist eng getaktet. Vier kurze Kommunikationsfälle werden klassifiziert, zwei davon vorgemacht. Danach folgen eine Klärung eines Missverständnisses und eine sichere Reaktion auf eine fingierte Nachricht. Entscheidend ist der unabhängige Prüfweg, auch wenn ein neuer Versuch freundlich statt bedrohlich wirkt.

Nutzen Sie nach jeder Besprechung den betreffenden Sicherungsabschnitt. Eine fachliche Notiz pro Aufgabe genügt als Sammelort. Die Materialien sind redaktionell vorbereitet; Unterrichtszeiten, tatsächliche Lernprodukte und Schulgerätebedingungen müssen im ersten Einsatz beobachtet werden.

Anhang

Maßgeblich: Medienbogen - Durchführung und Auswertung. Materialzugang: Medienbogen - Produktionsbrief und Reihenkommentar.