IuM Lernwerk 7 – Informatik und Medienbildung

Gaming und Wohlbefinden · Durchführung und Auswertung

Maßgebliche Einheitfassung · 270 Minuten · sechs Aufgaben · Fassung 1.0. Vollständig vorbereitete Planung, keine dokumentierte Durchführung. Einstieg über Gamingbogen - Produktionsbrief und Reihenkommentar, Fachwissen und Ergebnisse über Gamingbogen - Sicherung. Briefings sind Vorlesetexte, keine Audiodateien.

Referenz, Entscheidungen und Vorbereitung

Referenz sind Jahresbrief, Aufgabenmatrix und Reflexionsverträge P7-03 bis P7-05. Verbindlich bleiben 45 + 45 + 60 + 45 + 60 + 15 Minuten, individuelle Fachprodukte, tatsächliche dosierte schulische Mediennutzung und ein privater Rückblick mit Abstand. Das bestehende digitale IuM-7-Layout wird fortgeführt. Bewusste Abweichung von einer Gaming-Werkstatt mit realem Spiel: Die Fachanalyse nutzt vollständige erfundene Angebote, um Konten, Käufe und Bedienzeit zu vermeiden; die Strategie wird trotzdem an echter schulischer Medienarbeit erprobt.

Vorbereitungszeit der Lehrperson liegt außerhalb der 270 Minuten. Vor Einsatz:

Startsatz: „Wir untersuchen erfundene Fälle. Ihr müsst nichts aus eurem Privatleben erzählen. Eigene Notizen bleiben bei euch. Die sachliche Alternative ist jederzeit möglich. Wenn ihr unabhängig davon Hilfe braucht, sprecht mich an; wir klären einen passenden Weg außerhalb der gemeinsamen Besprechung.“ Schutzabsprachen innerhalb der ersten Erklärphase, nicht als zusätzliche Unterrichtsphase.

Ziele und beobachtbare Teilkriterien

Curriculare Projektgrundlage: gymnasiale Anhörungsfassung vom 21.09.2026, S. 49–50; sieben Inhaltsziele. Die zwölf Kriterien operationalisieren die vorhandene Aufgabenmatrix. „Vorbereitet“ bedeutet kein Kompetenznachweis. F = fachliche Fallleistung, P = geschützte Eigenhandlung.

ID Bezug Zielhandlung und Ort Auswertung und Grenze
G01 F 3.2.1.1(6) Motivation, Immersion, Erzählwirkung erklären; GAM-1 Eigene Befunde zu A1–A3 samt Zusammenhang, nicht nur Begriffe
G02 F 3.2.1.1(7) Zugehörigkeit, Teamplay, Druck, mögliche Vereinsamung; GAM-1 Befunde B1–B3, Vergleich A3, Jo-Kurzfall; keine Zuschreibung an Lernende
G03 F 3.2.1.1(8) Monetarisierung an Merkmalen erkennen; GAM-2 Drei Zeilen und Abo-Kurzfall; Zahlung, Einnahme, Interesse unterscheiden
G04 P 3.2.1.1(9) Eigene Nutzung/Nichtnutzung begründet einschätzen; GAM-2, aufgegriffen in GAM-6 Private Startentscheidung, ohne Abgabe; Fallurteil belegt keine persönliche Reflexionsqualität
G05 P 3.2.1.1(9) Einschätzung mit Abstand erneut begründet prüfen; GAM-6 Private Bestätigung/Änderung nach ein bis zwei Wochen; nicht durch Selbsthaken freigeben
G06 F 3.2.1.2(1) Psychische und physische Wirkungen analysieren; GAM-3 Kim-Fall und Lee-Transfer: Beleg, möglicher Zusammenhang, Alternative, Handlung
G07 P 3.2.1.2(1) Eigene schulische Mediennutzung bewerten; GAM-3 Geschützter Rückblick; keine Pflichtangabe von Beschwerden
G08 P 3.2.1.2(2) Eigene Strategie einschätzen; GAM-4 und GAM-6 Begründete private Wahl und Prüfmaßstab; fachlich ersatzweise Strategie am Fall einschätzen
G09 P 3.2.1.2(2) Dosierung tatsächlich erproben; GAM-4 und GAM-5 Reale schulische Arbeitsgelegenheit; ein Plan oder Papierfall ersetzt digitale Realhandlung nicht
G10 P 3.2.1.2(2) Erprobung zeitversetzt auswerten und anpassen; GAM-6 Vergleich, Unsicherheit und begründete nächste Handlung privat; unveränderte Strategie mit Begründung zulässig
G11 F 3.2.1.2(3) Grenze, Gefahren und mögliche Folgen erläutern; GAM-5 Nuri-/Figurenbild-Fall mit Beleg; keine Dramatisierung oder Diagnose
G12 F 3.2.1.2(3) Sichere Handlung und Hilfe-/Bewältigungsweg beschreiben; GAM-5 Handlungen mit Begründung, konkrete schulische Ansprechperson und Ersatzweg

Sechs fachliche Kriterien sind an Produkten beobachtbar; sechs betreffen private Eigenhandlungen. Bei P dokumentiert die Lehrperson nur, ob die Lerngelegenheit und der geschützte Weg angeboten wurden sowie organisatorische Lücken. Keine personenbezogene Reflexionsliste. Eine freiwillige Rückmeldung „durchgeführt“ bestätigt weder Qualität noch Wirksamkeit. Fachlicher Fallweg ist ohne Offenlegungsdruck gleichwertig rückmeldbar, darf aber nicht als Erfüllung der privaten Eigenhandlung ausgegeben werden.

Kalender und sechs Unterrichtsstunden

Die Aufgaben sind keine sechs gleich langen Einzelstunden. Diese Aufteilung zählt jede Minute genau einmal:

Stunde Belegung Minuten Unterbrechung/Anschluss
1 GAM-1 vollständig 45 Vier Befunde und neuer Jo-Fall
2 GAM-2 vollständig 45 Fachvergleich; private Startentscheidung gesondert aufbewahren
3 GAM-3 Minute 0–45 45 Erklärung, Übung, 15 Minuten eigene Fachanalyse; private Denkpause folgt
4 GAM-3 Minute 45–60; GAM-4 Minute 0–30 15 + 30 GAM-4: erste 10 Minuten der eigenen Anwendung vollständig, einschließlich realer Erprobung und sofortiger privater Notiz
5 GAM-4 Minute 30–45; GAM-5 Minute 0–30 15 + 30 Stadtbau-Gegenbedingung und Rückmeldung; danach Grenzen/Hilfe erklären und üben
6 GAM-5 Minute 30–60; GAM-6 vollständig 30 + 15 Erneute Medienphase mit Strategie, Rückmeldung; danach privater Rückblick
Summe 270 GAM-6 ein bis zwei Wochen nach Stunde 4

Beispiel mit einer Stunde pro Woche: Stunde 4 in Woche A, Stunde 5 in A+1, Stunde 6 in A+2. Beispiel mit wöchentlicher Doppelstunde: Stunden 1/2, dann 3/4, eine Woche später 5/6. Bei dichter Blockung wird der abschließende 15-Minuten-Block später angesetzt; 255 + 15 bleiben 270. Eine echte zeitversetzte Prüfung darf nicht durch „Stellt euch vor, zwei Wochen sind vergangen“ ersetzt werden.

Die Jahresplanung bleibt bei 36 Netto-UE. Die 20 Minuten gemischter Abschlussfälle gehören zum separaten Jahreskonto. Zusätzliche notwendige Nachholzeit wird dort transparent als Unterstützungsbedarf geplant, nicht heimlich auf die 270 Minuten geschlagen. Ein Organisationsausfall ist kein Grund, ein unerreichtes Ziel als abgeschlossen zu markieren.

GAM-1 · 45 Minuten

Material: GAM-1 - Warum noch eine Runde, Fachnotizen, P1, Sicherung. Ziel: G01/G02.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–10 Erklärung Schutzsatz, A/B lesen, erste Vermutung; Begriffe knapp klären. P1 öffnet die Frage. Nur „macht Spaß“ → nach dem auslösenden Merkmal fragen; keine Abstimmung über eigene Spiele.
10–20 Gelenkte Übung A2-Beispiel erklären; jede Person formuliert A1 und Gegenbeleg A3. Zwei sachliche Antworten besprechen. Begriff statt Erklärung → „Wie könnte dieses Merkmal zum Weiterhandeln beitragen?“
20–35 Eigene Anwendung Vier Befunde, kurze Notizen. Nach fünf Minuten gezielt zwei bis drei Produkte ansehen; bei Bedarf Satzstarter. B1 nur als Druck gelesen → Hilfe und Ausschlussdrohung textnah unterscheiden.
35–45 Rückmeldung 3 Minuten Sicherung/Belegvergleich, 3 Revision, 3 Jo-Fall, 1 Übergang. Jo-Antwort individuell kurz lesen/hören; bei „allein = einsam“ Gegenbeleg markieren lassen.

Erwartung: Sicherung nennt mögliche Befunde A1–B3. Im Jo-Fall sprechen Austausch und akzeptiertes Aussetzen gegen das pauschale Urteil; Jos Gefühl ist unbekannt. Ein Gegenbeleg widerlegt die Pauschalaussage, beweist aber nicht das Gegenteil für alle.

GAM-2 · 45 Minuten

Material: GAM-2 - Kostenlos oder bezahlt, private Denkpause, P2. Ziel: G03, Vorbereitung G04/G05.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–10 Erklärung Behauptung und Angebote; Einnahmewege klären. „Geld nur von Spielenden“ → Geldfluss von Werbekunden bei B lesen.
10–20 Gelenkte Übung A-Beispiel, B-Übertragung und Sterne-Rechnung gemeinsam klären. 4,50 € als Zahlung → zeige, dass ausschließlich 500er-Pakete kaufbar sind.
20–35 Eigene Anwendung 11 Minuten drei Zeilen und Rat; 4 Minuten geschützte Ausgangsentscheidung/Fallweg. Nur billigstes Angebot → Alex' Zweck und einen Nachteil der Wahl ergänzen.
35–45 Rückmeldung 3 Vergleich, 3 Revision, 3 Abo-Kurzfall, 1 Abschluss. Private Notiz bleibt geschlossen. Abo als Einmalkauf → wiederkehrende Zahlung und Ende des Zugangs unterscheiden.

Erwartung neuer Fall: 4 € monatlich für den Zugang, Anbieterinteresse an fortgesetztem Abo. Die Dauer beeinflusst die Gesamtausgabe. Kein reales Kündigungsverfahren oder Kauf nötig. Private Entscheidung wird nicht vorgelesen und nicht auf „vernünftige“ Nutzung hin kontrolliert.

GAM-3 · 60 Minuten

Material: GAM-3 - Was tut gut was belastet, P3. Ziele G06/G07.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–15 Erklärung Kim lesen, Behauptungen prüfen, Wissensfenster erläutern. „Kim ist abhängig“ → Textumfang und alternative Ursachen prüfen, Diagnosegrenze klären.
15–30 Gelenkte Übung Viergliedriges Beispiel K2; jede Person formuliert positiven Zusammenhang K1 und Grenze. Nur Belastungen → Kims eigenen Satz aus K1 verwenden.
30–50 Eigene Anwendung 15 Minuten Fachurteil; Stundengrenze; 5 Minuten geschützte schulische Bewertung/Fallweg. Unspezifisches „alles kann sein“ → konkrete Fallbelege und genau eine alternative Erklärung verlangen.
50–60 Rückmeldung 3 Sicherung, 2 Revision, 4 Lee-Transfer, 1 Überleitung zu GAM-4. Vorschlag ohne Passung → mit Fensterwechsel oder aufgeschobener Pause verbinden.

Erwartung Lee: eine Teilfrage fokussieren, unnötige Fenster reduzieren oder kurze Unterbrechung mit Wiedereinstieg planen; zwei Belege nennen. Prüfmaßstab etwa Rückkehr zur Teilfrage. Keine körperliche oder psychische Besserung als Pflichtresultat.

GAM-4 · 45 Minuten

Material: GAM-4 - Eine Strategie wirklich ausprobieren, private Denkpause, Schulgerät, P4. Vorbereitung G08–G10.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–10 Erklärung Lee aufgreifen; Stressor und tatsächliche Erprobung unterscheiden. Keine Belastung erzeugen. „Man muss gestresst sein“ → auch eine vorsorgliche Arbeitsmethode kann geprüft werden.
10–20 Gelenkte Übung Drei Strategien vergleichen, Beispielmaßstab; eigene Wahl/Endpunkt privat vorbereiten. „Es soll besser sein“ → eine beobachtbare Arbeitssituation wählen; keine Gefühlszahl erheben.
20–30 Eigene Anwendung, Teil 1 6 Minuten Stadtbau-Facharbeit mit Strategie, 3 ohne Bildschirm Beobachtung notieren, 1 geschütztes Weglegen. Pause liegt im Arbeitsfenster. Ruhig Beginn/Ende nennen; niemanden beim privaten Schreiben beobachten. Ausbleibender Nutzen ist kein Fehler.
30–35 Eigene Anwendung, Teil 2 Am Folgetermin Gegenbedingung Zusatzkarte bearbeiten. Einstieg/Rückkehr sind in den fünf Minuten enthalten. „Immer 8 €“ → bedingten Gesamtbedarf für Robins Zweck prüfen.
35–45 Rückmeldung 3 fachlicher Vergleich, 2 Revision, 3 Pat-Fall, 2 Ausblick/Termin. Pat: Markierung oder nächster Arbeitsschritt vor Pause; Pause selbst muss nicht entfallen.

Die tatsächliche erste Erprobung und die unmittelbare Notiz enden vor der Stundengrenze. Nicht nach einer Woche eine angeblich unmittelbare Beobachtung rekonstruieren. Der kurze Versuch erlaubt noch kein Wirkungsurteil. Die zweite Gelegenheit gehört zur GAM-5-Facharbeit.

GAM-5 · 60 Minuten

Material: GAM-5 - Grenzen schützen Hilfe erreichen, konkrete schulische Kontaktangaben, P5. Ziele G11/G12; erneute Gelegenheit G09.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–15 Erklärung Beide Fallklappen am Seitenanfang zeigen; nur den gewählten Fall öffnen. Keine Begründung der Wahl verlangen. F1–F3 dieses Falls lesen; Grenze und Handlungswissen klären. Schuldzuweisung → Verantwortung für Weitergabe/Drohung liegt bei den Handelnden. Keine Erfahrungsrunde.
15–30 Gelenkte Übung Handlungen ordnen, einen Hilfesatz formulieren, heutigen Erst- und Ersatzweg nennen. „Melden reicht“ → Plattformreaktion und persönliche Unterstützung trennen.
30–50 Eigene Anwendung Am Folgetermin: 2 Strategie planen, 12 Entscheidungskarte, 4 prüfen/verbessern, 2 private Beobachtung. Kurze Unterbrechung in die zwölf Minuten integrieren. Nach fünf Minuten nur Fachprodukt ansehen: Beleg und Handlungsbegründung? Bei privater Mitteilung Gespräch separat anbieten.
50–60 Rückmeldung 3 Sicherung, 2 Revision, 4 neuer Hilfe-Kurzfall, 1 Übergang. „Niemand erreichbar“ → tatsächlich verfügbaren Ersatzweg klären, nicht fiktiv abhaken.

Erwartung: fehlende Zustimmung, ignorierter Widerspruch und Ausschlussdrohung als Belege; mögliche Verbreitung und Druck ohne sichere Gefühlszuschreibung. Toni unterstützt direkt, verteilt nicht weiter. Neuer Fall: alternative erwachsene Ansprechperson hinzuziehen und gemeinsam weiteren Melde-/Schutzschritt prüfen. Eine wiederholte Meldung allein ersetzt Unterstützung nicht. Ein Eintrag wie „Polizei“ ohne Anlass/Erreichbarkeit ist kein vollständig begründeter schulischer Hilfeweg.

GAM-6 · 15 Minuten mit Abstand

Material: GAM-6 - Mit Abstand neu entscheiden, privat erhaltene Ausgangsnotiz und Beobachtungen, P6. Ziele G04/G05/G08/G10; kein neues persönliches Testformat.

Phase Konkrete Durchführung Beobachtung → Hilfe
0–10 Eigene Anwendung 2 Minuten ohne Notizen erinnern, 5 vergleichen/Strategie prüfen, 3 frühere Nutzungsentscheidung erneut begründen. Fallweg gleichzeitig zugänglich. Keine Einsicht nehmen. Fehlende Erinnerung oder Realhandlung ehrlich lassen; privat oder organisatorisch Hilfe ermöglichen.
10–15 Rückmeldung 1 gemeinsame unpersönliche Sicherung, 2 neuer Fachsatz, 2 Rückmeldung/Revision. „Schneller = Strategie wirkt sicher“ → alternative Erklärung und passenden nächsten Vergleich ergänzen.

Erwartung Fachsatz: Eine kürzere/leichtere Aufgabe könnte ebenfalls erklären, warum es schneller ging. Bei einer weiteren vergleichbaren Aufgabe die passende Strategie bewusst nutzen und erneut beobachten; daraus entsteht kein kontrolliertes medizinisches Experiment. Fallweg Alex: ein Monatsabo kann gegenüber langfristiger Nutzung anders zu beurteilen sein; konkrete Empfehlung von Kriterien und Gesamtkosten abhängig. Nichtnutzung bleibt möglich.

Diagnose, Fehlzeiten und Ausfälle

Die Aufgaben sind Lernsituationen, keine benotete Prüfung. Transparente Kriterien und Kurzfälle liefern aktuelle Rückmeldung. Notizen dürfen revidiert werden. Öffentliche Sicherungen und Lösungen sind technisch zugänglich; ein kopierter Satz beweist kein Verständnis. Die Lehrperson verlangt im kurzen Gespräch einen passenden Beleg oder stellt die neue Bedingung. Kein Überwachungsmechanismus und keine private Reflexionskontrolle.

Bei einem Missverständnis: konkreten Beleg zeigen lassen, eine fokussierte Hilfe geben, danach die eigene Aussage erneut formulieren lassen. Wenn es mehrere betrifft, in den nächsten bereits vorgesehenen Erklärminuten kurz nachsichern. Bei GAM-6 werden die 15 Minuten nicht mit neuem Stoff überfrachtet; zusätzlicher Bedarf geht transparent in das Jahres-Unterstützungskonto. Keine Zahlen-Schwellen als automatisch validierte Klassenentscheidung.

Fällt die Enddiagnose aus, bleibt der Stand offen. Beim nächsten Treffen statt des geplanten Erklärbeispiels einen kurzen neutralen Fall verwenden: „Ein Team hilft und bedroht zugleich mit Ausschluss“ (G01/G02), „kostenlos mit Werbung“ (G03), „müde nach zwei unterschiedlichen Tagen“ (G06) oder „Meldung ohne Reaktion“ (G11/G12). Zwei Minuten Antwort plus ein Beleg reichen für eine erste Anschlussentscheidung, nicht für einen vollständigen Ersatz aller Kriterien.

Bei Geräteausfall sind Lesen/Fallurteil über Projektion oder Ausdruck der bestehenden HTML möglich; Druck ist ein Fallback, keine zweite Materialreihe. Die digitale Realhandlung bleibt offen. Wenn die erste Erprobung erst in GAM-5 möglich ist, GAM-6 um ein bis zwei Wochen verschieben; nötige zweite Erprobung in einer ohnehin vorhandenen schulischen Medienphase verorten und deren Zeitkonto nennen. Ist keine vorhanden, Nachholbedarf ausdrücklich ausweisen. Kein „abgeschlossen“ aus einem Papierplan. Fehlende Unterrichtszeit wird nicht still anderen Bögen entzogen.

Fehlt nur eine private Notiz, kann erinnert und Unsicherheit markiert werden. Fehlt die Erprobung selbst, Zukunftsplan/Fallweg bearbeiten und Erprobungsgelegenheit später organisieren. Wer sensible Inhalte überspringt, erhält die sachliche Alternative und gleichwertige fachliche Rückmeldung; eine private Verweigerung wird nicht sanktioniert.

WU- und Outputprüfung

Kognitive Aktivierung: pauschale Behauptungen mit Belegen/Gegenbedingungen prüfen. Unterstützung: vollständige kurze Fälle, Begriffe, Beispiel und abrufbare Satzstarter. Struktur: festes Zeitkonto, klare Trennung Fachnotiz/private Notiz, zwei echte Medienphasen. Rückmeldung: jeweils eine begründete Revision und neuer Fall. Individuelle Verantwortung ohne zwingendes Partnerprodukt. Sprachzugang: kurze belegbare Abschnitte, mündliche Fachantwort als gleichwertiger Ausdruck bei Schreibbarrieren; keine erfundenen Geräte-/Assistenztests. WU-Grundlage sind die gelesenen lokalen Exzerpte 1, 3 und 6; keine behauptete Unterrichtswirkung.

Outputpaket: sechs vollständige Aufgaben, Fachnotizen, private Denkpause, gemeinsame Sicherung, sechs Projektionsansichten, Quellen-/Rechteblatt, diese maßgebliche Durchführung sowie Gamingbogen - Briefing und GAM-1 bis GAM-6 als einzelne Briefings. Quellenlektüre externer Webseiten ist zum Unterricht nicht erforderlich. Es wird kein LearningView-Kurs angelegt und kein Audio behauptet.

Rückfluss nach tatsächlicher Durchführung

Noch offen. Hier später knapp ergänzen: Kurs/Datum, tatsächliche Minuten je Aufgabe, verfügbare digitale Arbeitsgelegenheiten, fachliche Produkte/typische Hürden ohne private Inhalte, notwendige Hilfe, Terminlage GAM-4/GAM-6, konkrete nächste Unterrichtsentscheidung. Nicht erheben: private Spielentscheidungen, Wohlbefindenswerte, Einzelprofile oder Gesundheitsvermutungen. Jahresbrief nur mit tatsächlich vorliegenden Befunden aktualisieren.