GAM-5 · Grenzen und erreichbare Hilfe
Vorlesetext · keine Audiodatei · Fassung 1.0
Die fünfte Aufgabe dauert sechzig Minuten. Gleich am Anfang stehen zwei geschlossene Fallklappen zur Wahl. Nur der gewählte Fall wird geöffnet. Die eine untersucht eine unerlaubt weitergegebene Aufnahme und eine Ausschlussdrohung. Es gibt keine echte Aufnahme. Die sachliche Alternative behandelt ein unerlaubt veröffentlichtes Figurenbild. Wahl und Wechsel brauchen keine persönliche Begründung. Die gemeinsamen Aufträge passen zu beiden Fällen.
Nutzen Sie fünfzehn Minuten für den Fall, die Grenze und das Handlungswissen. In den nächsten fünfzehn Minuten ordnen die Lernenden Handlungen und formulieren einen Hilfesatz. Nennen Sie dabei einen tatsächlich erreichbaren schulischen Erstkontakt und eine Ersatzperson mit Ort und Zeitpunkt. Eine allgemeine Aufforderung, Hilfe zu holen, genügt nicht.
Die eigene Phase dauert zwanzig Minuten und enthält die zweite Strategieerprobung. Zwei Minuten dienen der Wahl der Arbeitsmethode, zwölf der Entscheidungskarte, vier der sachlichen Prüfung und zwei einer privaten Beobachtung. Eine kurze bildschirmfreie Unterbrechung ist Teil der zwölf Minuten. Sehen Sie nur Fachprodukte an.
Die letzten zehn Minuten sichern, revidieren und verändern den Fall: Eine Meldung ist ohne sichtbare Reaktion geblieben, die erste Kontaktperson fehlt. Eine tragfähige Antwort nennt jetzt einen erreichbaren Ersatzweg und weitere Unterstützung. Blockieren löscht keine verbreiteten Inhalte, und Melden garantiert keine sofortige Entfernung.
Hilfe darf nicht von vorheriger Beweissicherung abhängig gemacht werden. Bei persönlichen Mitteilungen keine Details im Plenum erfragen, keine absolute Geheimhaltung versprechen und den schulischen Schutzweg nutzen. Die persönliche Situation ist kein Unterrichtsprodukt.
Anhang außerhalb des Hörtexts
Maßgebliche Fassung: Gamingbogen - Durchführung und Auswertung. Materialübersicht: Gamingbogen - Produktionsbrief und Reihenkommentar.
