Briefing für den ersten Unterrichtseinsatz von ALG-4
Vorlesetext; keine Audiodatei.
Heute reparieren die Lernenden eine fehlerhafte Wiederholung. Der Rover soll fahren, solange er vor vierzig steht, und an oder hinter der Marke keinen weiteren Schritt machen. Die fünfundsiebzig Minuten verteilen sich auf zehn Minuten Entdecken, fünfzehn Minuten gemeinsame Erklärung, fünfunddreißig Minuten eigene Reparatur und fünfzehn Minuten Gegencheck, Transfer und Sicherung. Lernziele und vierhundertfünf Programmierminuten bleiben erhalten.
Beginnt mit der Zielregel und einer Vermutung zu den Starts null und fünfundvierzig. Noch nicht die Schleife erklären. Die Lernenden öffnen das vorbereitete Projekt und testen zuerst null. Der Rover erreicht vierzig. Nun wird nur die Startposition auf fünfundvierzig geändert. Wer den Fehler schon voraussieht, begründet ihn; niemand muss überrascht sein.
Den Start fünfundvierzig gemeinsam im vorher eingeschalteten Schrittmodus verfolgen. Zwei tatsächliche Bewegungen genügen: fünfundvierzig, fünfundfünfzig, fünfundsechzig. Spätestens nach vier Bewegungen stoppen, erst danach den Modus beenden. Zählt Positionsänderungen, nicht Bedienklicks. Eine alte fertig-Sprechblase kann sichtbar bleiben, obwohl der neue Lauf noch wartet. Diese Anzeige und ein erzwungener Stopp beweisen kein reguläres Ende. Eine kurze Positionsfolge auf der vorhandenen Notiz genügt.
Nach zehn Minuten folgt die Erklärung am beobachteten Code: Der bis-Block prüft vor der Bewegung. Wahr heißt Ende, falsch heißt Bewegung und erneute Prüfung. Von fünfundvierzig aus wird Gleichheit mit vierzig durch positive Zehnerschritte nie wahr. Jetzt Start vierzig erst individuell vorhersagen und begründen lassen, dann testen. Die erste Prüfung ist wahr, deshalb gibt es null Bewegungen. Vergleicht mündlich mit vier festen Zehnerschritten ab null, vierzig und fünfundvierzig: Diese enden bei vierzig, achtzig und fünfundachtzig und erfüllen unsere Regel nicht. Keine zusätzliche Tabelle verlangen.
Ab Minute fünfundzwanzig beginnt die eigene Reparatur. Erst die Abbruchfrage in eigenen Worten, dann einen Vergleich wählen und bei Bedarf verneinen. Nur die Abbruchbedingung ändern, nicht die Schrittweite oder die Grenze. Zuerst vierzig oder fünfundvierzig testen: Was prüft dieser Start am eigenen Vorschlag? Beide Entscheidungen können begründet sein; beide Starts werden anschließend geprüft. Der Grenzfall vierzig entlarvt einen strengen Größer-Vergleich, fünfundvierzig die Gleichheit. Diese Erklärung nicht vor der eigenen Wahl vorsagen. Bei einer Fehlreparatur zuerst die erste Entscheidung finden, deren Folge gegen die Zielregel verstößt. Dort wahr oder falsch klären, gezielt ändern und denselben Start erneut prüfen. Die beiden ausklappbaren Hilfen an dieser Hürde nutzen. Bei Partnergeräten wechseln die Bedienrollen, beide erklären selbst.
Alle drei Starts mit der endgültigen Bedingung wirklich prüfen; ein Erfolg vor einer späteren Änderung reicht nicht. Die reparierte Prüfspur von null enthält die Orte null, zehn, zwanzig, dreißig und vierzig. Das sind vier Bewegungen, aber fünf logische Prüfungen. Die letzte wahre Prüfung gehört dazu. Für vierzig und fünfundvierzig genügt jeweils die erste Prüfung: wahr, keine Bewegung. Eine mögliche Reparatur fragt, ob der Rover nicht mehr vor vierzig steht. Ab Minute fünfundfünfzig offene Kernschritte unterstützen und eine eigene Erklärung hören; keine neue Pflichtaufgabe hinzufügen.
Die letzten fünfzehn Minuten enthalten drei Minuten Gegencheck, sechs Minuten für den neuen Fall, eine Minute Sicherung und fünf Minuten Datei-Rückkehr. Start fünfunddreißig und Schrittweite zwölf zunächst individuell vorhersagen lassen. Die Reparatur endet bei siebenundvierzig, nach einer Bewegung und zwei Prüfungen. Überschreiten ist hier erlaubt; Weiterfahren danach nicht.
Ein Notizprodukt und die eigene XML genügen. Vor dem Speichern Start null und Schrittweite zehn wiederherstellen, die reparierte Bedingung behalten. Datei wieder öffnen und testen. Die Dateiroutine vorher auf dem Safari-Schulgerät erproben. Für eine Pause nach fünfundvierzig Minuten enthält der Plan eine Variante mit Zwischenspeichern innerhalb der Eigenphase. Den Einstieg nach zehn Minuten begrenzen; die letzten fünf Minuten für die Datei-Rückkehr schützen. Fehlende individuelle Erklärung oder Datei-Rückkehr offen halten und vor der eigenen Steuerung in ALG fünf gezielt nachsichern. Mehr Motivation und die tatsächliche Dauer sind noch zu erproben.
Anhang · Arbeitsfassung
Maßgeblicher Ablauf, Lösungen, Hilfen und Materiallinks: Durchführungsplan für ALG-4.
Gemeinsame Prüfspur · Fassung 2.3
ALG-4 bündelt Position, ausgesprochene Abbruchfrage, Wahrheitswert und nächste Handlung in derselben Notiz. An der ersten unerlaubten Bewegung klären, welche Prüfung sie ausgelöst hat. Keine zusätzliche Tabelle verlangen. Individueller Anschluss: 35/12 ohne Lauf vorhersagen, dann testen; Ende 47, eine Bewegung, zwei Prüfungen. Bei Hilfe einen anderen Start knapp vor 40 selbst erklären lassen. Die 75 Minuten bleiben 10 + 15 + 35 + 15.
