Ein Algorithmus beschreibt einen Ablauf mit eindeutig festgelegten Schritten. In unserem Werkzeug verändert jeder Befehl einen bestimmten Teil des Zustands: Ort, Blickrichtung oder Stift.
Ein Programm formuliert den Ablauf in einer Sprache, die das Werkzeug ausführen kann. Befehlstasten und Codefeld erzeugen denselben Code.
Ein Beispiel
vor bewegt ein Rasterstück in Blickrichtung. rechts dreht am Ort.
Wichtig zu unterscheiden: „Mach es schön“ ist noch kein ausführbarer Zeichenbefehl.
Der Zustand sagt, wo der Stift ist, wohin er schaut und ob er zeichnet. Derselbe Befehl vor führt je nach Blickrichtung zu einem anderen Punkt.
x zählt nach rechts, y nach unten. Start: (1|1), Blick rechts, Stift unten. Rechtsdrehung bedeutet aus Sicht des Pfeils eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn.
Ein Beispiel
Bei (3|1) mit Blick unten führt vor zu (3|2). rechts verändert nur die Richtung.
Wichtig zu unterscheiden: Andere Zeichenprogramme können Koordinaten anders zählen.
Ein Schritt führt einen Befehl aus. Bis zum Ende führt den übrigen gültigen Ablauf aus. Ausführung neu starten setzt die Zeichnung zurück und behält Code und Protokoll.
Versuch ins Protokoll ergänzt Code und bisher ausgeführte Zustände. Ergänze deine eigene Erklärung. Codeänderungen setzen die Ausführung zurück.
Ein Beispiel
Nimm den ersten Lauf auf, ändere den Code, nimm den zweiten Lauf auf und sichere eine Arbeitsdatei unter Deine Arbeit.
Wichtig zu unterscheiden: Nicht aufgenommene Bildschirmspuren werden nicht als Versuch gesichert. Heftbilder sind kein Teil der Arbeitsdatei.