# Snap! · Lernwerk-Ansicht Klasse 7

Zusätzliche Erprobungsansicht vom 25.10.2026 für den vollständigen Programmierbogen ALG-1 bis ALG-6. Einstieg: [Lernwerk-Editor](lernwerk.html). Das vorbereitete Projekt wird über `?aufgabe=alg-1` bis `?aufgabe=alg-6` gewählt. Alte `#open:`-Adressen werden nur für diese sechs lokalen Startdateien akzeptiert.

## Herkunft und Quelltext

Die Kernlaufzeit Snap! 12.3.6 stammt aus dem [offiziellen Release](https://github.com/jmoenig/Snap/releases/tag/v12.3.6), siehe [ursprüngliche Herkunft und Änderungen](AENDERUNGEN.md), [Dateihashes](provenienz.json) und [AGPLv3-Lizenz](LICENSE). Sämtliche bisherigen Quelldateien unter src/, Sprache, Projekte und die bisherige index.html sind bei dieser Ergänzung unverändert.

Die ergänzenden Dateien sind vollständig lesbar veröffentlicht: [HTML](lernwerk.html), [Darstellung](lernwerk.css), [Konfigurationsmodell](lernwerk-modell.js), [Bedienung und Engineanbindung](lernwerk-editor.js). Sie werden zusammen mit dieser Snap!-Anpassung unter AGPL-3.0-or-later bereitgestellt. Ihr Dateimanifest steht in [lernwerk-herkunft.json](lernwerk-herkunft.json). Originalurheber von Snap!: Jens Mönig, Brian Harvey und weitere Beitragende; Ergänzung für das IuM-Lernwerk durch Jan/Codex.

## Bedienung und Grenzen

Helles flaches Design, größere Blöcke, vier Einstiegskategorien und große beschriftete HTML-Aktionen. Mehr Werkzeuge erweitert die Palette und zeigt native Menüs ohne Projektwechsel. Die ursprünglichen Blockfarben und deutschen Bezeichnungen bleiben erhalten. Die vorbereiteten Stapel werden beim ersten Laden kompakt untereinander angeordnet; Befehlsfolge und Verbindungen bleiben gleich. Importierte eigene Anordnungen werden erhalten. Der Auswahlfilter verändert keine Programmblöcke; beim XML-Export wird die ursprüngliche Sichtbarkeit der importierten Datei verwendet.

Starten ist die grüne Flagge. Lose Stapel aus ALG-1 benötigen weiterhin einen Stapeltipp. Der Schrittmodus verwendet Snap!s echte Auswertung und Pausen. Auch einzelne Ausdrücke können mehrere Auswertungsschritte brauchen. Es wird keine eigene Debugger- oder Rückwärtsschrittlogik simuliert. Angezeigte Position und Richtung stammen aus der aktuell ausgewählten Figur.

Datei speichern erzeugt einen XML-Download mit wählbarem Namen. Die Oberfläche sagt lediglich Download angefordert; sie bestätigt keine Ablage oder dauerhaft gespeicherte Datei. Änderungen werden nicht automatisch als neue Geräteablage gespeichert. Datei öffnen liest lokal, prüft vollständiges Projekt-XML und fragt vor dem Verwerfen geänderter Arbeit. Beschränkung dieser Ansicht auf XML-Dateien bis 10 MB.

Die Zusatzansicht ergänzt keine externe Schrift, Analyse, Cloudanmeldung oder zusätzliche Speicherung. Verbindungen bleiben durch dieselbe CSP auf den eigenen Ursprung begrenzt; der vorhandene Editor lädt selbst benötigte lokale Ressourcen. Dies ist kein beobachteter Nachweis eines vollständigen Offline- oder Datenschutztests. Keine Behauptung einer bestandenen Safari-Geräteprobe. Unter 840 Pixeln ist die Programmierfläche intern seitlich verschiebbar; primär Querformat auf dem iPad und Desktop. Die native Canvas-Fläche bleibt eine Einschränkung für assistive Zugänge.

Der bisherige Einstieg öffnet die vorbereitete Startdatei in einem neuen Tab. Zum Übertragen eigener Arbeit dort vorher die XML-Datei sichern und in der anderen Ansicht öffnen. Mehr Werkzeuge erhält das aktuelle Projekt direkt in dieser Ansicht.

[Zur bisherigen unveränderten Snap!-Ansicht](index.html) · [Zum Safari-Prüfauftrag](../lehrpersonen/safari-test.html)

## Nacharbeit nach tatsächlicher erster Bedienprüfung

Die Einstiegspalette berücksichtigt Snap!s registrierte Blockmigrationen. So bleiben auch die aktuellen variadischen Varianten von Plus, Produkt, Vergleichen und logischen Operatoren verfügbar. Snap! migriert ältere XML-Selektoren beim Laden selbst in diese Formen; ihre Zwei-Eingaben-Bedeutung bleibt erhalten.

Die Bühne verwendet ausschließlich die binär exakten Verkleinerungsfaktoren 3/4, 1/2 oder 3/8. Damit werden bei den ganzzahligen Schrittweiten und Blickrichtung 90 dieser Aufgaben keine zusätzlichen Darstellungs-Rundungsreste an Grenzwerten erzeugt. Dies ersetzt keine allgemeine numerische Prüfung beliebiger Projekte.
